Die Bemusterungen (Teil I)…

… sind ein paar Worte wert. Und spannend waren sie außerdem, musste man doch Entscheidungen treffen für die Inneneinrichtung einen Hauses, das bislang nur in unserer Fantasie bestand.

Auf dem Plan standen:

  1. Innentüren (Kall Holz GmbH, Aachen)
  2. Fliesen (Mobau, Aachen)
  3. Fenster & Haustür (Kochs Fensterbau GmbH, Herzogenrath)
  4. Elektro (enersol, Herzogenrath)
  5. Sanitär (Sanifit GmbH und Co. KG Vettweiß)
  6. Holztreppe (Schmitz-Treppen GmbH & Co. KG, Langerwehe)

Den ersten Fehler bei Abstimmung der Termine begingen wir, indem wir die ersten beiden Bemusterungstermine sehr ambitioniert auf einen Tag legten, mit einer Stunde Zeit dazwischen -> BAD IDEA!!
Aufgrund unserer Entscheidungsfreude und schnellen Einigkeit (was nicht immer so sein sollte :-)) ging es letztlich gut, aber dies ist definitiv nicht zu empfehlen.

1. Innentüren

Der Besuch bei Kall Innentüren brachte mir zunächst erstmal ins Bewusstsein, wieviel Auswahl man doch bei bloßen Zimmertüren hat – unterschiedliche Furniere, verschiedene Türdrücker und natürlich Vollholztüren und besondere Designs zum Aufpreis. Aufpreis ist ein ganz beliebter Begriff bei unseren Bemusterungsbesuchen. Wir entschieden uns recht schnell für eine Tür mit einem weißen Türblatt, bei dem man die Maserung fühlen und sehen konnte. Die Tür zum Wohnzimmer ist ein kleines Highlight, weil wir hier 180 € mehr zahlen und dafür eine Landhaustür „Provence“ bekommen. Hintergrund ist der, dass wir zwischen Esszimmer und Küche auch noch eine Schiebetür plazieren wollen, die NICHT aus Glas sein soll, das ist uns viel zu modern, sondern die den selben Landhausstil haben soll. Noch „ungebremst“, was unser Bemusterungsbudget anbelangt, ließen wir uns auch eine zweiflügelige Schiebetür aus dem gleichen Türblatt anbieten.

2. Fliesen

Fliesenauswahl und überhaupt die rein fiktive Gestaltung des Badezimmers, ohne den Raum auch nur gesehen zu haben, ist eine mehr als nervenraubende Aufgabe. Der Besuch im Mobau Aachen endete mit einer meinerseits wohl ziemlich „gewagten“ Farbkombi – zumindest was die Meinungen aller später eingeweihten Freunde und Bekannte anbelangte. Moccafarbene Fliesen 33*33 cm auf dem Boden und die Wand hochgefließt bis 1,60 m. Auf 1,20 ungefähr soll eine Reihe hellgrüne (fast mint) Fliesen als Borde eingesetzt werden. Die Duschinnenwände werden in diesem grün gefließt und die Badewanne grün eingefasst.  🙂
Hört sich schlimmer an, als die Farben zusammen aussehen. Da wir unser Bad mit den IKEA-Badmöbeln Hemnes ausstatten wollen, glaube ich, dass das wirklich super aussieht! Das Tolle: die moccofarbenen Fliesen kosten nur 13 €. Fliesen zu 20 € sind inbegriffen, insofern können wir uns locker unsere grünen Fliesen für 24 € leisten – die Preise heben sich gegeneinander auf – wir gehen mit nur 300 € Aufpreis aus der Bemusterung.
Dennoch habe ich die Warnungen „du wirst dich daran sattsehen“ ernstgenommen. Wir sind also, nachdem alle Bemusterungen durch waren, ein zweites Mal zum Mobau gefahren um dann doch wieder bei den moccofarbenen Fliesen auf dem Boden zu landen, diesmal kombiniert mit rechteckigen mattweißen an der Wand und einem rot-braunen Mosaik – eher die Ethno-Bad-Version. Durch das Mosaik natürlich deutlich teurer, aber wir haben noch kein Angebot vorliegen, wir sind gespannt. Insbesondere sind wir gespannt, was es denn letztlich wird! 🙂

3. Fenster und Haustüren

Unser Besuch bei Kochs war einer der angenehmsten und kompetentesten Beratungen innerhalb der Bemusterungsphase. Neben den rein optischen Entscheidungen – Innen- und Außenfensterbänke, Drückerfarbe, Haustürgestaltung und Farbe der Fenster und Türen – gab es auch einige technische Details, auf die hingewiesen wurde und Entscheidungen die getroffen werde mussten. Die Farbe der Fenster und Türen ist natürlich abhängig von der Putz- und Dachfarbe und da diese Frage zum Zeitpunkt der Bemusterung nicht eindeutig geklärt war, mussten wir den Punkt offen lassen. Sicher waren wir uns aber, dass wir NICHT die im Programm kostenneutrale Haustür haben wollten, sondern wieder irgendwas in Richtung Landhaus/Villa. Nachdem die erste von uns favorisierte Tür uns einen Preisschock mit 3500 € Aufpreis versetzte, konnte eine tolle Alternative für nur 1500 € Aufpreis gefunden werden.
Wir werden unser Haus ab jetzt durch das Modell „Amsterdam“ betreten 🙂 passt ja, immerhin sind wir in Amsterdam vor 15 Jahren zusammengekommen.
Unsere Fensterbänke innen und außen werden aus Belgisch Granit gestaltet sein. Aufpreispflichtig, aber die im Preis enthaltenen Alufensterbänke kamen NICHT in Frage!
Mit ca. 3000 € Aufpreis insgesamt ist dieser Bemusterungsbesuch der teuerste der sechs.

to be continued…

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