Bei gutem Wetter…

…haben wir unserem Haus gestern nochmal einen Besuch abgestattet. Der Bagger ist nun weg, die Gräben entgültig zu. Vor unserem Haus trohnt nun ein zur Zeit noch aus dem Boden stehender Revisionsschacht für den Kanal. Hatten schon überlegt, wie wir eine Verkehrsinsel auf unser Einfahrt darum planen sollen. 😛 Recherchen ergaben aber, dass man ihn wohl entsprechend kürzen kann. Werden nochmals nachhorchen, wie das genau von statten geht.

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Das Haus sieht immer schöner aus und der weiße Mantel steht ihm wirklich gut. Wir freuen uns auf den Moment, wenn das Gerüst entfernt wird 🙂

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Im Haus wurde, wie besprochen, die Dehungsfuge verändert, so dass unsere Wohnzimmertür nach außen geöffnet werden kann!

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Wir warten nun auf die Heizung und auf die Rechnungen für die Hausanschlüsse, damit die zügig bezahlt werden können und die Heizung dann endlich anlaufen kann.

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Weiß…

…ist unser Haus nun 🙂

Der Außenputz wurde gestern rundum aufgetragen und muss nun eine Woche trocknen. Herr Pesa hat uns ein Livebild von der Baustelle geschickt.

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Der Egalisationsanstrich kommt in der kommenden Woche nach der Woche Trocknungszeit.

Endlich ist auch der Graben vor dem Haus geschlossen. Die Arbeiten scheinen noch nicht abgeschlossen zu sein, denn gestern Abend stand der Bagger noch vor dem Grundstück.

Unser persönliches Unwort des Jahres…

…lautet wohl Kanalanschluss.

Wir hatten es irgendwie seit das Thema auf den Tisch kam im Gefühl, dass uns dieser Teil der Arbeiten rund um’s Haus Probleme bereiten würde. Den Lesern unseres Blogs ist aus früheren Posts evtl. das Problem der Position des Kanalanschlusses bekannt.

Um alle Leser auf den Stand zu bringen, zitiere ich nochmal kurz aus dem damaligen Post:

>> Nachdem die Stadt Baesweiler anscheinend mangels Aufzeichnungen aus der Zeit vor 25 Jahren den Kanalanschluss in der Nebenstraße empfohlen und angewiesen hat, stellt sich nun heraus, dass wir doch den für uns einfacheren Weg über den Kanal nehmen können, der 2 Meter vor unserem Grundstück auf dem Zubringerweg zu unserem Grundstück liegt.

Dass dieser Kanal von Beginn an für die Versorgung aller drei an dem Zubringerweg liegenden Grundstücke vorgesehen war, ist irgendwie über die Zeit verloren gegangen. Die Stadt hat nun kurzerhand entschieden, in den nächsten 2 Wochen den Stutzen auf unser Grundstück zu legen, um einen Anschluss möglich zu machen. <<

Wir waren ziemlich froh über diese Info, obgleich wir danach keinerlei „Bewegung“ der Stadt bemerkten. Der Anschluss wurde nicht gelegt und es vergingen 3 Monate.

Als die von der Stadt für Tiefbauarbeiten im öffentlichen Bereich legitimierte Firma am 13.02. bzw. 17.02. dann endlich anrückte, wurde nicht nur der Kanalanschluss auf unser Grundstück gelegt, sondern auch noch die weiteren notwendigen Versorgungsleitungen. Kurzerhand verwandelte sich die städtische Grünfläche vor unserem Haus in eine Maulwurfswohnung. Nicht eine, nicht zwei, nein, insgesamt 4 Bohrungen wurden unternommen, um unser Haus mit allen nötigen Zu- und Ableitungen zu versorgen. Nun ja, uns soll’s recht sein, solange wir alles bekommen, was wir brauchen. Dennoch fragten wir uns, ob das nicht doch ein wenig einfacher hätte gehen können.

IMG_2335[1]Unsere neuen Nachbarn waren derweil nicht ganz so begeistert von den Arbeiten zumal sie zum einen ihre Einfahrt nur noch schwerlich erreichen konnten und zum anderen seit Montag ohne Telefon und Internet auskommen müssen, da bei den Arbeiten ein Kabel gekappt wurde. Leider wurden die Anwohner nicht wirklich informiert, weder darüber, dass und wie lange die Zufahrt eingeschränkt bleibt, noch – und das ist natürlich viel ärgerlicher – dass die Leitung gekappt wurde und dass sich darum gekümmert wird. Nachdem auch wir nochmals darauf hingewiesen haben, schien das Kabel am Donnerstagabend (20.02) geflickt worden zu sein. Interessanterweise stand gestern Abend gegen 8 immer noch ein Kundendienstbulli neben dem Loch, mittlerweile mit Schweißgerät und Stichflamme 🙂 Wer weiß, was da alles passiert ist. Das Loch kann natürlich, solange das Kabel nicht repariert ist, auch nicht verschlossen werden.

Macht aber letztlich nichts, denn es sieht immer noch aus wie ein Schlachtfeld. Und daran ist nicht zuletzt der Erdaushub schuld, der aus dem Graben stammt, der auf unserem Grundstück ausgegraben wurde, um die Kanalleitung von Anschlusstutzen zum Hauswirtschaftsraum zu legen. Vielleicht sollte vorher noch erwähnt werden, dass wir den Graben auf unserem Grundstück aus den Leistungen der Firma, die die Arbeiten im öffentlichen Bereich macht, herausgenommen hatten, weil uns die Kosten zu hoch erschienen. Wir dachten, dass es einfacher und kostengünstiger sei, den Graben von der Firma erledigen zu lassen, die uns anschließend auch die darüberliegende Einfahrt befestigt, dann wäre alles aus einem Guss gewesen. Diese Firma rückte am Dienstag an, um den Graben zu ziehen und zwar von dem markierten Punkt, an dem der Kanalstutzen liegen sollte, bis zu den Anschlüssen am Haus. Dummerweise war an der Stelle, die durch den blauen Holzpflock markiert war, nichts zu finden. 30 Minuten lang wurde mit Baggerschaufel und Spaten gesucht unter unserer und der Beobachtung der mittlerweile auch zuschauenden Nachbarn. Je mehr Augen, desto besser. Der Stutzen tauchte nicht auf und wir mussten abbrechen – Graben gezogen, Stutzen nicht gefunden. Wir gaben bei T&C Bescheid. Einen Tag später war der Stutzen freigelegt. 40 cm von der ursprünglichen Markierung entfernt und nochmal 50 cm tiefer. Nun gut. Zumindest war er da. Wir dachten nun, dass nach Aushub des Grabens die Hausanschlüsse abgeschlossen werden und wir dann informiert würden, damit der Graben wieder verschlossen wird. Dass nun die Befestigung der Einfahrt noch nicht möglich ist, da das Baugerüst für den Außenputz noch steht, machte natürlich die praktische Planung von wegen „alles ein Aufwasch“ zu nichte, denn so musste das von uns beauftragte Baggerunternehmen natürlich mehrmals anrücken…

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Aber das wäre eigentlich noch garnicht mal das Problem gewesen. Nachdem ich mit der Stadt telefoniert hatte und mir die netten Kollegen auf meine Frage hin erlaubt hatten, den Erdaushub eine begrenzte Zeit auf öffentlichem Raum zu lagern, fragte ich bei Herrn Pesa an, wann denn der Kanalanschluss fertig sein würde. Gut, dass ich überhaupt gefragt hatte… Das mache doch unser Tiefbauer… Nein, macht er nicht. 😦 Es lag ein ziemliches Missverständnis vor. Auf unserer Seite sind wir davon ausgegangen, dass wir nur die Erdarbeiten auf unserem Grundstück selber koordinieren (weil wir dachten, man müsse für den Kanalanschluss irgendwie legitimiert sein), auf T&C Seite dachte man, dass alle Arbeiten auf unserem Grundstück von uns in Eigenregie koordiniert werden.

Wir haben nun der Einfachheit halber alles wieder in die Hände von T&C gegeben, sind aber sehr gespannt, welchen Mehraufwand (auch kostentechnisch) das Ganze mit sich bringen wird. Ursprünglich wollten wir ja Geld sparen. 😦

Wir haben insgesamt den Eindruck, dass es bei einem Bauträger, der nach einem so eng getacktet und ineinandergreifenden System im Bauablauf arbeitet, schwierig ist, Eigenleistungen einzubringen, die mit Absprachen verbunden sind. Dann besser alles aus einem Guss.

Es gab auch was Positives…

Die Wohnzimmertür kann anscheinend nun doch in den Flur hin geöffnet werden 🙂 Laut Herrn Pesa kann die Fuge im Estrich kurzfristig geändert werden und auch Holz Kall konnte die Bestellung der Türen noch verändern.

Beige…

IMG_2305…ist unsre Hauswand derzeit. Der Unterputz ist aufgetragen – den Fachbegriff hierfür habe ich wieder vergessen :-).IMG_2304

Je nach Wetterlage wird der Oberputz irgendwann bis zur Schlüsselübergabe in der KW 16 (JUHUUUU) fertiggestellt.

Der Kanalanschluss erfolgt in der kommenden Woche und rein rechnerisch müsste dann in der Woche darauf hochgeheizt werden… oder? Was die Hausanschlüsse anbelangt, fällt es uns schwer, uns vorzustellen, wie die ganzen Anschlüsse in so kurzer Zeit koordiniert werden. Da ist ja nicht nur eine Firma dran beteiligt.

IMG_2292Mittwoch haben wir mit Küchen Schaffrath einen Termin zum Ausmessen der Küche vereinbart. Da uns die Klein AG, bei der wir unsere Landhausdielen kaufen, freundlicherweise ein Muster zugesandt hat, waren wir kurz vor Ort im Küchenmarkt und haben die Farbe des Bodens mit der der Arbeitsplatte abgeglichen und diese sowie die Griffe kurzerhand geändert.

Der Innenputz und Estrich trocknet derweil langsam aber stetig vor sich hin… Wenn die Sonne reinstrahlt, gefällt mir insbesondere der Flur und die Kinderzimmer. Aber auch das Wohnzimmer ist wirklich schön… Diese Bilder sind entstanden bevor der Estrich reinkam – seitdem ist das Wetter allerdings meist so beschissen, dass so schöne Bilder einfach nicht mehr drin sind.

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Eine Hiobsbotschaft hatten wir dann diese Woche doch noch. Wir hatten bei Planung der Türen geplant, dass sich die Wohnzimmertür nach außen öffnet, um im Raum selber möglichst wenig Platz zu verschenken. Immerhin wird die Tür wahrscheinlich immer aufstehen. Mittwochnachmittag erhielt ich einen Anruf von Fa. Kall, die für die Innentüren zuständig ist. Der zuständige Mitarbeiter hatte sich die Position, Lage und Größe der Türöffnungen nochmals vor Ort angeschaut und entsprechend ausgemessen und sprach mich auf die Wohnzimmertür und ihre Öffnungsrichtung an. Er fragte, ob die Öffnungsrichtung nochmals geändert worden sei. Die Dehnungsfuge im Estrich ist dummerweise an der falschen Seite ausgespart worden. Sie hätte bei einer nach außen öffnenden Tür im Türrahmen in Richtung Flur sein müssen, ist aber nun in Richtung Wohnzimmer. 😦 Die Tür muss sich somit nach innen öffnen, es sei denn, wir möchten bei geschlossener Tür die Fliesen des Flurs im Wohnzimmer sehen können! Das ist wirklich übel, weil wir uns das so nicht vorgestellt hatten.