Auf und Ab’s…

…scheinen zum Alltag zu gehören.

Wir wohnen nun seit fast 2 Monaten in unserem Haus und sind grundsätzlich zufrieden und fühlen uns wohl. Die Außenanlagen machen Fortschritte und auch das Gästezimmer ist endlich soweit fertig. Die Terasse im Garten wird wohl noch ein Jährchen warten müssen, da das Budget für die Außenanlagen von unserer Einfahrt und unserer überdachten Front-Veranda, die wir Ende des Sommers bauen werden, aufgefressen wird.

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Dennoch gab es auch Rückschläge. So entdeckten wir letzte Woche hinter den Fußleisten im Flur Schimmel. Nach Recherche und nochmaligem Nachlesen in der „Bedienungsanleitung“ zu unserem Haus wurde schnell klar, dass unser Aktionismus bei der Fertigstellung der Fußleisten nicht ganz so clever gewesen ist, denn immerhin ist der Spalt zwischen Wand und Bodenbelag die einzige Möglichkeit für die Restfeuchte des Estrichs zu entfliehen. Die Spanrückseite der Fußleisten sind da natürlich ein optimaler Nährboden für Schimmelpilze. Alles entsorgt und saubergemacht. Wir besorgen uns jetzt ein paar Hygrometer – sicher ist sicher.

Eine Katastrophe kommt selten allein. So hatten wir in der Küche einen Spülmaschinenschaden. 😦 Das ausgelaufene Wasser gelangte unter unser Dielenparkett und führte dazu, dass sich das Parkett unter der Spülmaschine gehoben hat. Wir hoffen nun, dass das Parkett partiell ausgetauscht werden kann und werden das natürlich durch einen Fachmann machen lassen. Wir werden euch auf dem Laufenden halten…20140706_12503320140706_125024

 

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Wir sind nicht untergetaucht…

…auch wenn man das vielleicht denken mag nach fast 1 Monat ohne Update.

Es war ein Monat lang harte Arbeit zuerst während der Ferien/dem Urlaub, dann aber auch 2 Wochen neben Schule und Arbeit jeden Abend bis Mitternacht. 🙂 Schlafmangel natürlich inklusive.

Es hat sich gelohnt. 🙂 Am Wochenende sind wir umgezogen 🙂 Juchu!

Zwischendrin fand der BlowerDoorTest mit einem fantastischen Wert von 0,7 und die Schlüsselübergabe statt. Die obligatorische Mängelliste wurde erstellt, wobei die Mängel zum großen Teil die Fenster betrafen, an denen Ausbesserungen vorgenommen werden mussten. Kleinere Probleme mit flackernden Schaltern müssen mit Enersol noch geklärt werden und das einzige „Problem“ der Mängelliste ist unsere Garage, die zum einen dreckig geliefert wurde, nicht vernünftig nachgebessert wurde und zum anderen einen Riss besitzt, der die eigentlich vertretbare Breite überschreitet. Die Fa. K-Plus hat sich bislang diesbezüglich noch nicht mit uns in Verbindung gesetzt! Definitiv muss sich das ein Statiker mal anschauen.

Was ist noch passiert?

Stichwort Innentüren:

Die Innentüren wurden geliefert – natürlich mit dem obligatorischen kleinen Abspracheproblem. Wer den Blog schon seit längerer Zeit liest, wird sich an die Tür zum Wohnzimmer erinnern, deren Öffnungsrichtung aufgrund der zuerst falsch eingeplanten Dehnungsfuge geändert und dann glücklicherweise wieder zurückgeändert werden konnte.
Bei Lieferung der Türen am vergangenen Montag habe ich extra nochmal bei Fa. Kall angerufen um sicherzustellen, dass das richtige Türblatt geliefert wurde. Das wurde mir telefonisch bestätigt. War auch so. Schwierig für den Schreiner am Dienstag war aber, dass die Zage die falsche Öffnungsrichtung besaß 🙂 Nach unproblematischem Austausch der Zage waren Dienstagabend alle Innentüren eingebaut. Es ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, dass unter den Türen 1-2 cm Abstand zum Boden verbleibt, allerdings hat das mit der Lüftungsanlage zu tun und ist wohl normal.

Stichwort Haustür:

Die Haustür ist geliefert worden und dabei sind alle Fenster noch abgedichtet und ausgebessert worden. Einige Abdichtungen konnten aufgrund des derzeit eher mäßigem Wetter nicht vorgenommen werden. Diese Änderungen stehen noch aus. Die Haustür sieht super aus und auch das Einstellen der Fenster hat fantastisch funktioniert. Nichts hakt mehr. Ein wenig blöd an den Fenstern ist, dass Klemmplissees anscheinend nicht auf den abgerundeten Kanten des Fensters halten. Ich muss bei Kochs nochmals nachfragen, ob sie da Empfehlungen für mich haben, welche Plissees mit den Fenstern gut zu kombinieren sind.

Stichwort Dachfensterrollo:

Das Dachfensterrolle wird von einem im Preis inbegriffenen Außenrollo zu einem blickdichten Innenrollo verändert. Den Aufpreis von 150 € müssen wir wohl in Kauf nehmen.

Stichwort Heizung:

Die Heizung ist nicht unser Freund. Definitiv nicht. Bereits gegen Ende der Aufheizphase hatte die Heizung ab und zu den Fehler „Durchfluss“ angezeigt… Sie macht zudem seltsame Geräusche. Was auch immer das bedeutet.
Die sehr schnell reagierende Fa. Sanifit kam am Tag meines Anrufs sofort vorbei um sich zu kümmern, musste aber selbst den Kundendienst der Fa. Rotex informieren, die wiederum mit mir nun einen Termin koordinieren müssen. Irgendwas scheint nicht zu stimmen mit der Warmwasseraufbereitung. Zum Glück wird das Wasser zumindest geheizt…

Mittwoch habe ich dann Kundendienstparty, weil Küche, Heizung und Telekom gleichzeitig bearbeitet werden. 🙂

Werde in den kommenden Tagen Fotos von den fertig gestalteten und eingerichteten Räumen nachreichen…

 

 

Zu hoch…

…war offensichtlich der Abfluss der eigentlich bodengleichen Dusche. 😦
Ist eine knapp 1cm-höher-als-Boden Dusche :-).
Lachen kann ich wieder, da das Problem wirklich schnell gelöst werden konnte. Dennoch mussten die Fliesenleger einen Stopp von drei Tagen einlegen, denn es musste ein Estrich aufgetragen werden, der den Höhenunterschied ausgleicht. Der musste dann anschließend nochmals von den Fliesenlegern abgedichtet werden.BildBild

Laut Herrn Pesa sollen die Fliesenarbeiten noch in dieser Woche abgeschlossen werden und die Sanitärendinstallation wird dann wohl in der darauffolgenden Woche (nach Ostern). Mein Sonnenblumen Gäste-WC (Nein! Nicht Dortmund oder Alemannia Aachen-Fan :-)) ist bereits Ende vergangener Woche fertig gefliest worden.

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Herr Pesa wird zudem beim Garagenhersteller darum bitten, dass die uns total dreckig gelieferte und dann schlecht überstrichene Garage nochmals in Ordnung gebracht wird. Bei der Gelegenheit kann der Kollege auch seine Spritzpistole mitnehmen, die auf dem Garagendach vergessen wurde. Kleine Risse sind übrigens in Betongaragen normal. Die hatten zumindest mich auch kurzzeitig wieder in Aufregung versetzt. Ich hab irgendwann noch Wahnvorstellungen wegen möglicher Gefahren durch Risse.

Irgendwann am Samstag Nachmittag kamen dann auch unsere kleinen französischen Balkone. Sie machen sich von weitem recht hübsch, wirken aber von nah, wenn man davor steht, eher billig, da anscheinend nur mit einer Zinkschicht überzogen – das sind die kleinen Feinheiten, die sicherlich irgendwo im Vertrag stehen, aber erst auffallen, wenn man es dann sieht.

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Einen Termin zur Schlüsselübergabe und zum Blower-Door-Test gibt es auch: den 28.04. – gerade noch passend zum geplanten Umzug.

Nicht passend zum Umzug und uns ziemlich sauer machend ist die Information von Küchen Schaffrath, dass unsere Küche 2 Wochen später (also Mitte Mai) geliefert wird. Schöner Mist!! Bin wirklich wütend, zumal ich extra nachgefragt hatte, ob es zu Verzögerungen kommen könnte und die Nachfrage mit „Eigentlich nicht!“ beantwortet wurde. Hätte ich das gewusst, hätten wir den Liefertermin einfach 2 Wochen früher anberaumt!! 😡

Zumindest die Innentüren scheinen passend zu kommen, am Montag nach dem Umzugswochenende, nachdem alle Bodenbeläge drin sind.

Bodenbeläge ist ein passendes Stichwort! Geschafft sind wir derzeit so ziemlich jeden Abend. Zwei Wochen Urlaub und Eigenleistungen von morgens bis abends. Fliesenspiegel in der Küche hängt, Dielenboden in Küche und Wohnzimmer liegt zur Hälfte, Ankleide ist komplett 2 mal gestrichen. 2 mal ist die Mindestzahl für Anstriche, damit alles vernünftig deckt. Da die Ankleide aber letztlich mit Regalen und Klamotten gefüllt wird, sind wir nicht so pingelig. Es ginge sicherlich professioneller. 🙂

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Unser Schubladenschrank ist auch fertig. 🙂 Er ist noch genialer geworden als gedacht und wird sich super an der langen Wand im Esszimmer machen.

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Da steht sie…

…unsere Garage. Bild20140403_082038 20140403_081957

20140403_083344Es war dem LKW doch tatsächlich möglich, die Einfahrt über unsere eigens dafür angelegte Rampe zu befahren.  Ganz so einfach schien es den Spuren im ehemals festgerüttelten RCL zu Folge allerdings nicht gewesen zu sein. Wir waren leider nicht vor Ort um uns das Schauspiel anzuschauen.

 

20140403_083232Montag bereits hatte ich den Vorort Termin mit dem Herrn K. von der Firma Kerell, der mit mir im Detail die Gestaltung von Badezimmer und Gäste WC besprach.  Wahrscheinlich wird es kommende Woche losgehen, nachdem die Spachtelarbeiten im Obergeschoss abgeschlossen sind. Leider wurden wir in den Vorgesprächen nicht auf die wahrscheinlich aus optischen Gründen notwendigen Abschlussleisten hingewiesen. Herr K. rechnet mit einem Aufpreis von ca. 170 €. Wahrscheinlich kommt aufgrund der Gestaltung des Mosaiks auch noch ein Aufpreis bei den reinen Fliesenarbeiten hinzu… Der genaue Preis bleibt abzuwarten.

Auch die Risse im Putz wurden von T&C am WE in Augenschein genommen, wir wurden umgehend informiert und sie wurden ausgebessert.

Wir werden am WE sämtliche Materialien für den Innenausbau besorgen…

Kommende Woche beginnt dann der Countdown. 🙂

20140403_081842Nach zwei Wochen heizen sind wir übrigens derzeit bei einem Zählerstand von insgesamt 768 kWh. Wir sind freudig überrascht, dass es nur so wenig ist 🙂

 

Genauso schön wie gewünscht…

IMG_2576…ist unsere Treppe 🙂

Wir sind total begeistert. Noch eingepackt und geschützt kann man bereits jetzt erkennen, dass sie der Hingucker des Flures werden wird.
Wenn der Stempel und der Knauf in antikweiß noch ausgepackt sind, wirds bestimmt noch besser. Nur das hässliche Treppenauge aus blauem Metall stört noch. Daraus müssen wir noch irgendetwas basteln.

 

 

 

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Währenddessen wurde die Einfahr von einem von uns beauftragten Unternehmen befestigt. Wir sind froh, dass die riesengroße Fläche vor dem Haus nun nicht mehr einem Schlachtfeld gleicht und dass der Weg für die Garagenanlieferung bereitet wurde. Dabei wurde auch unser Revisions“turm“ auf Schachtgröße zurückgekürzt.

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Derweil heizt die Wärmepumpe unser Haus weiterhin auf Saunatemperatur hoch und wir bekommen so langsam Routine im morgend- und abendlichen Lüften. Wir sind nun nach gut einer Woche bei 470 kWh. Unser Haus hat eine ziemlich günstige Position, denn es steht durch freie Lage bei gutem Wetter von 11 morgens bis 4 nachmittags im vollen Sonnenlicht. Und derzeit ist uns die Sonne gnädig.

Wir haben im Putz an einigen Stellen kleine Risse entdeckt, die sich aber nach Recherchearbeit als „normal“ bei der Hochheizphase herausstellen und nur zu einem Problem werden, wenn sie eine bestimmte Breite überschreiten. Wir werden dennoch bei T&C nochmals diesbezüglich nachfragen.

IMG_2566Im Arbeitszimmer an der Nordseite des Hauses kondensiert an der Geschossdecke derzeit Wasser, das sich trotz Heizens und Lüftens tapfer hält. Auch hier werden wir bei T&C nochmals nachhören, ob das normal ist und ob Gegenmaßnahmen ergriffen werden müssen.

 

 

 

Unser persönliches Unwort des Jahres…

…lautet wohl Kanalanschluss.

Wir hatten es irgendwie seit das Thema auf den Tisch kam im Gefühl, dass uns dieser Teil der Arbeiten rund um’s Haus Probleme bereiten würde. Den Lesern unseres Blogs ist aus früheren Posts evtl. das Problem der Position des Kanalanschlusses bekannt.

Um alle Leser auf den Stand zu bringen, zitiere ich nochmal kurz aus dem damaligen Post:

>> Nachdem die Stadt Baesweiler anscheinend mangels Aufzeichnungen aus der Zeit vor 25 Jahren den Kanalanschluss in der Nebenstraße empfohlen und angewiesen hat, stellt sich nun heraus, dass wir doch den für uns einfacheren Weg über den Kanal nehmen können, der 2 Meter vor unserem Grundstück auf dem Zubringerweg zu unserem Grundstück liegt.

Dass dieser Kanal von Beginn an für die Versorgung aller drei an dem Zubringerweg liegenden Grundstücke vorgesehen war, ist irgendwie über die Zeit verloren gegangen. Die Stadt hat nun kurzerhand entschieden, in den nächsten 2 Wochen den Stutzen auf unser Grundstück zu legen, um einen Anschluss möglich zu machen. <<

Wir waren ziemlich froh über diese Info, obgleich wir danach keinerlei „Bewegung“ der Stadt bemerkten. Der Anschluss wurde nicht gelegt und es vergingen 3 Monate.

Als die von der Stadt für Tiefbauarbeiten im öffentlichen Bereich legitimierte Firma am 13.02. bzw. 17.02. dann endlich anrückte, wurde nicht nur der Kanalanschluss auf unser Grundstück gelegt, sondern auch noch die weiteren notwendigen Versorgungsleitungen. Kurzerhand verwandelte sich die städtische Grünfläche vor unserem Haus in eine Maulwurfswohnung. Nicht eine, nicht zwei, nein, insgesamt 4 Bohrungen wurden unternommen, um unser Haus mit allen nötigen Zu- und Ableitungen zu versorgen. Nun ja, uns soll’s recht sein, solange wir alles bekommen, was wir brauchen. Dennoch fragten wir uns, ob das nicht doch ein wenig einfacher hätte gehen können.

IMG_2335[1]Unsere neuen Nachbarn waren derweil nicht ganz so begeistert von den Arbeiten zumal sie zum einen ihre Einfahrt nur noch schwerlich erreichen konnten und zum anderen seit Montag ohne Telefon und Internet auskommen müssen, da bei den Arbeiten ein Kabel gekappt wurde. Leider wurden die Anwohner nicht wirklich informiert, weder darüber, dass und wie lange die Zufahrt eingeschränkt bleibt, noch – und das ist natürlich viel ärgerlicher – dass die Leitung gekappt wurde und dass sich darum gekümmert wird. Nachdem auch wir nochmals darauf hingewiesen haben, schien das Kabel am Donnerstagabend (20.02) geflickt worden zu sein. Interessanterweise stand gestern Abend gegen 8 immer noch ein Kundendienstbulli neben dem Loch, mittlerweile mit Schweißgerät und Stichflamme 🙂 Wer weiß, was da alles passiert ist. Das Loch kann natürlich, solange das Kabel nicht repariert ist, auch nicht verschlossen werden.

Macht aber letztlich nichts, denn es sieht immer noch aus wie ein Schlachtfeld. Und daran ist nicht zuletzt der Erdaushub schuld, der aus dem Graben stammt, der auf unserem Grundstück ausgegraben wurde, um die Kanalleitung von Anschlusstutzen zum Hauswirtschaftsraum zu legen. Vielleicht sollte vorher noch erwähnt werden, dass wir den Graben auf unserem Grundstück aus den Leistungen der Firma, die die Arbeiten im öffentlichen Bereich macht, herausgenommen hatten, weil uns die Kosten zu hoch erschienen. Wir dachten, dass es einfacher und kostengünstiger sei, den Graben von der Firma erledigen zu lassen, die uns anschließend auch die darüberliegende Einfahrt befestigt, dann wäre alles aus einem Guss gewesen. Diese Firma rückte am Dienstag an, um den Graben zu ziehen und zwar von dem markierten Punkt, an dem der Kanalstutzen liegen sollte, bis zu den Anschlüssen am Haus. Dummerweise war an der Stelle, die durch den blauen Holzpflock markiert war, nichts zu finden. 30 Minuten lang wurde mit Baggerschaufel und Spaten gesucht unter unserer und der Beobachtung der mittlerweile auch zuschauenden Nachbarn. Je mehr Augen, desto besser. Der Stutzen tauchte nicht auf und wir mussten abbrechen – Graben gezogen, Stutzen nicht gefunden. Wir gaben bei T&C Bescheid. Einen Tag später war der Stutzen freigelegt. 40 cm von der ursprünglichen Markierung entfernt und nochmal 50 cm tiefer. Nun gut. Zumindest war er da. Wir dachten nun, dass nach Aushub des Grabens die Hausanschlüsse abgeschlossen werden und wir dann informiert würden, damit der Graben wieder verschlossen wird. Dass nun die Befestigung der Einfahrt noch nicht möglich ist, da das Baugerüst für den Außenputz noch steht, machte natürlich die praktische Planung von wegen „alles ein Aufwasch“ zu nichte, denn so musste das von uns beauftragte Baggerunternehmen natürlich mehrmals anrücken…

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Aber das wäre eigentlich noch garnicht mal das Problem gewesen. Nachdem ich mit der Stadt telefoniert hatte und mir die netten Kollegen auf meine Frage hin erlaubt hatten, den Erdaushub eine begrenzte Zeit auf öffentlichem Raum zu lagern, fragte ich bei Herrn Pesa an, wann denn der Kanalanschluss fertig sein würde. Gut, dass ich überhaupt gefragt hatte… Das mache doch unser Tiefbauer… Nein, macht er nicht. 😦 Es lag ein ziemliches Missverständnis vor. Auf unserer Seite sind wir davon ausgegangen, dass wir nur die Erdarbeiten auf unserem Grundstück selber koordinieren (weil wir dachten, man müsse für den Kanalanschluss irgendwie legitimiert sein), auf T&C Seite dachte man, dass alle Arbeiten auf unserem Grundstück von uns in Eigenregie koordiniert werden.

Wir haben nun der Einfachheit halber alles wieder in die Hände von T&C gegeben, sind aber sehr gespannt, welchen Mehraufwand (auch kostentechnisch) das Ganze mit sich bringen wird. Ursprünglich wollten wir ja Geld sparen. 😦

Wir haben insgesamt den Eindruck, dass es bei einem Bauträger, der nach einem so eng getacktet und ineinandergreifenden System im Bauablauf arbeitet, schwierig ist, Eigenleistungen einzubringen, die mit Absprachen verbunden sind. Dann besser alles aus einem Guss.

Es gab auch was Positives…

Die Wohnzimmertür kann anscheinend nun doch in den Flur hin geöffnet werden 🙂 Laut Herrn Pesa kann die Fuge im Estrich kurzfristig geändert werden und auch Holz Kall konnte die Bestellung der Türen noch verändern.

Die Elektroinstallation…

…ist feddisch 🙂

Genau 2 1/2 Tage haben die Arbeiten gedauert.

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Das Faszinierende an den Arbeiten am Haus ist, dass es abends immer absolut sauber aussieht. Nicht, dass irgendwelche Werkzeuge oder Arbeitsmaterialien an den Stellen liegen, an denen sie am nächsten Tag gebraucht werden. Ich würde das ja so machen 🙂 – sehr zum Leidwesen meines Mannes, aber solange ich noch nicht im Haus arbeite, bleibt es vorerst pickobello.

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Am Samstag morgen, als ich am Haus vorbeischaute, stellte ich fest, dass bereits alle Materialien und Gerätschaften fürs Verputzen bereit stehen. Montag geht’s also los… Wir haben uns als Baulaien gefragt, wie die Wasserleitungen verlegt werden, wenn jetzt bereits verputzt wird. Sicherlich gibt es dafür wieder eine logische Lösung und Erklärung.

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Dienstag wird es einen Vororttermin betreff der Hausanschlüsse geben. Endlich geht es damit voran. Die Ausführung der Arbeiten ist für Beginn Februar geplant.

Wir haben festgestellt, dass immernoch viel Feuchtigkeit im Haus ist, die an den kalten Fenstern kondensiert. Wir werden nun regelmäßig lüften und das Kondenswasser insbesondere am Dachfenster mit einem Handtuch entfernen. Leider ist derzeit der Temperaturunterschied zwischen innen und außen noch nicht so groß, als dass das Lüften einen schnellen Luftaustausch zur Folge hätte, aber besser als nichts.

Wir haben von der Stadt ein Schreiben erhalten, dass sich jemand unsere Baustelle anschauen kommt und eine Begehung machen möchte. Da sowohl mein Mann, als auch ich an dem Tag nicht können, hat unser Bauleiter Herr Pesa angeboten, den Termin für uns zu übernehmen. Super, eine Entlastung, außerdem wird er eh eine viel bessere und fachkundige Auskunft bei Fragen geben können.